Utl.: Abfuhr für grünen-ÖH Vorsitz und Mandatsgewinn für die AG
Das Endergebnis der ÖH-Wahlen 2011 spricht für Bernhard Krall, Spitzenkandidat der AktionsGemeinschaft, eine klare Sprache: "Die Studierenden haben der aktuellen grünen Bundes-ÖH eine deutliche Absage erteilt. Sie haben für Fraktionen gestimmt, die endlich wieder die Interessen der Studierenden in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen. Aufgrund unseres zwölfprozentigen Vorsprungs auf die zweitplatziere Fraktion leiten wir den eindeutigen Führungsanspruch ab, eine Koalition im Sinne der Studierenden zu bilden".
Daher wird die AktionsGemeinschaft bereits ab Montag Vertreter aller Fraktionen, die in die Bundesvertretung gewählt wurden, zu Gesprächen hinsichtlich einer zukünftigen Zusammenarbeit einladen. Das Kernstück einer von der AG-geführten ÖH-Koalition wird die Abkehr von einer ideologisch agierenden Exekutive und die Neuausrichtung der ÖH hin zu einer serviceorientierten Interessensvertretung für alle Studierenden darstellen: "Unsere Themen wie faires Zugangsmanagement, leistungsfördernde Stipendien und Anerkennung des Bachelors haben bei den Wählerinnen und Wählern großartigen Zuspruch erfahren. Daher sehen wir auch den klaren Auftrag, sie in die Verhandlungen über eine zukünftige Bundes-ÖH maßgeblich einfließen zu lassen".
Neben der AktionsGemeinschaft haben auch die Jungen Liberalen und der VSStÖ eine erfolgreiche Wahl geschlagen: "Trotz mancher inhaltlichen Unterschiede ist auch für diese beide Fraktionen die Verbesserung des Service für Studierende ein elementares Anliegen. Der Fokus auf die tatsächlichen Studierendeninteressen war ohne Frage mitentscheidend für deren Wahlerfolg. Daher gratuliere ich den Kolleginnen von JuLis und VSStÖ zu ihrem Wahlerfolg und freue mich auf eine konstruktive gemeinsame Arbeit in der ÖH", kommentiert Krall das Wahlergebnis und streckt demonstrativ die Hand zur Zusammenarbeit aus.
Das Wahlergebnis im Detail: Die AktionsGemeinschaft erreicht mit 23 Bundesvertretungsmandaten und über 30% der gültigen Stimmen die relative Mehrheit bei den ÖH Wahlen. Sie verteidigt damit nicht nur souverän ihre bisherigen Exekutiv-Mehrheiten an einigen Universitäten, sondern konnte auch regional zulegen.