Die AktionsGemeinschaft sieht die heutigen Äußerungen
von BM Töchterle in der ORF Pressestunde positiv. "Der Minister
bekräftigt die Notwendigkeit von Zugangsregelungen für Massenfächer,
und gibt der AktionsGemeinschaft mit ihrer zentralen Forderung recht!
Ein geregelter Hochschulzugang fördert vor allem die soziale
Durchmischung an den österreichischen Universitäten", unterstreicht
Martin Brenner, Obmann der AktionsGemeinschaft. "Nur so kann dem
Chaos und damit den vielen Studienverzögerungen, die wiederum sozial
Schwächere in die finanzielle Misere treiben, Einhalt geboten
werden.", weist Brenner auf die Problematik von Beihilfeverlusten
hin.
Die Diskussion um Studiengebühren sieht die AktionsGemeinschaft
kritisch. Für die AG ist klar, dass zuerst das Chaos beseitigt werden
muss, bevor man über den finanziellen Beitrag von Studenten spricht.
"Für das jetzige Chaos die Studenten zur Kasse zu bitten, wäre
fatal!", so Brenner weiter.
Im Großen und Ganzen ist aber der Auftritt von Bundesminister
Töchterle sehr positiv zu bewerten. Die AktionsGemeinschaft ist
darüber erfreut, dass der Wissenschaftsminister realistische Ansagen
und sachliche Argumente vorbringt, statt wie viele andere Politiker
mit dogmatischen Phrasen um sich zu werfen.