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AktionsGemeinschaft erfreut über Finanzspritze für Universitäten

Die AktionsGemeinschaft begrüßt die zusätzlichen finanziellen Mittel, die Bundesminister Töchterle heute im Rahmen einer Pressekonferenz zugesagt hat. "Jeder Euro, den die Hochschulen in Österreich in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage mehr zur Verfügung haben, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wir werden aber Sorge tragen, dass das zusätzliche Geld direkt in eine Verbesserung der Bedingungen an den Hochschulen fließt, damit die Studierenden auch nachhaltig davon profitieren", so Martin Brenner, Bundesobmann der AktionsGemeinschaft am Rande der Pressekonferenz.

Die AktionsGemeinschaft appelliert jedoch an den Minister, den Hochschulplan als Gesamtkonzept kontinuierlich weiterzuverfolgen und gerade im Zuge der Studienplatzfinanzierung Kapazitäten festzulegen. "Jeder, der sich auch nur fünf Minuten mit den Tatsachen an den Universitäten befasst hat, weiß, dass es unverantwortlich ist, den Studierenden weiterhin die Illusion eines freien und ungeregelten Hochschulzugangs vorzugaukeln," richtet Martin Brenner seinen Appell an die SPÖ. "Der Zugang muss sinnvoll geregelt werden, sodass die Studierenden wieder Planungssicherheit haben. Die derzeitige Situation mit monatelangen Wartezeiten und versteckten Zugangsbeschränkungen in Form von Knock-Out-Prüfungen ist einerseits nicht transparent und andererseits alles andere als sozial gerecht", so Brenner weiter.

Weiters begrüßt Brenner das Vorhaben des Ministers, das Fachhochschulsystem weiter auszubauen. "Die Fachhochschulen sind gerade bei Themen wie Betreuungsverhältnissen oder Zugangsregelungen viel weiter als die Universitäten. Es ist deshalb erfreulich, dass hier in den nächsten Jahren konsequente Verbesserungen vorgenommen und schon bereits ab dem kommenden Wintersemester 500 Studienplätze mehr angeboten werden können", so Brenner abschließend.

 

AktionsGemeinschaft zur PK im Wissenschaftsministerium

Die AktionsGemeinschaft zeigt sich sich erfreut über die Verbesserungen, die BM Töchterle im Rahmen der heutigen Pressekonferenz vorgestellt hat. "Besonders im finanziell vernachlässigten Hochschulsektor ist jede kleine Verbesserung ein Schritt in die richtige Richtung ", erklärt Martin Brenner Bundesobmann der AktionsGemeinschaft.

Die AktionsGemeinschaft mahnt aber gleichzeitig ein, dass an den großen Baustellen, allen voran der Regelung des Hochschulzugangs, kontinuierlich weitergearbeitet werden muss. "Denn solange sich SPÖ, ÖH & Co. nicht von der Illusion des "freien Hochschulzugangs" verabschieden, kann man dem Chaos sowie der teils miserablen Lage der Studenten nicht Herr werden", so Brenner abschließend.

 

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