
Aufgrund fehlender LVA – Plätze können Studentinnen und Studenten mitunter innerhalb der vorgesehenen Studienzeit ihr Studium nicht abschließen. Deshalb sollte die Möglichkeit geboten werden, auf freiwilliger Basis (geblockte) Lehrveranstaltungen innerhalb der lehrveranstaltungsfreien Zeit besuchen und absolvieren zu können. Solche Angebote existieren bereits an mehreren Universitäten bzw. Fakultäten wo die AG in der ÖH-Exekutive ist (WU, Juridicum, BWZ, …) und ist an anderen in Verhandlung (Boku, …).
Die AktionsGemeinschaft fordert daher eine Einführung beziehungsweise Ausweitung vonLehrveranstaltungen in der lehrveranstaltungsfreien Zeit.
Ziel des Bologna – Systems ist es, dass der Abschluss eines Bachelorstudiums die Absolventen bereits als vollwertige Akademiker dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Wer sich weiter spezialisieren möchte kann dies in einem vertiefenden Master- oder PhD-Studium tun. Es muss jedoch garantiert werden, dass jeder Bachelorabsolvent, welcher ein Masterstudium in seinem Fachbereich beginnen möchte, daran nicht durch „Zugangsbeschränkungen“ gehindert wird. Die AktionsGemeinschaft fordert daher den freien Zugang zum Masterstudium im jeweiligen Fachbereich.
Derzeit werden vielen Bachelorabsolventen Bezahlungen geboten, welche die von Maturanten nur geringfügig übersteigen. Dafür muss der Bachelor als vollwertiger akademischer Abschluss vom öffentlichen Dienst bis hin zu den Unternehmen und den Interessensvertretungen anerkannt werden.
Die AG fordert daher eine vollwertige Anerkennung des Bachelors und eine breit angelegte Kampagne zur Bewerbung des Bachelors. Die Wirtschaft und Industrie muss Bachelorabsolventen lohnende, attraktive Arbeitsplätze bieten.
Die AktionsGemeinschaft sieht es als Aufgabe des Staates an, den tertiären Bereich ebenfalls zu finanzieren und nicht durch einen Studienbeitrag die prekäre finanzielle Situation der Studierenden noch weiter zu verschärfen.
Die AktionsGemeinschaft fordert daher eine Totalabschaffung der Studiengebühren!
In seiner derzeitigen Form ist die Teilabschaffung der Studiengebühren als reines Wahlkampfzuckerl der letzten Nationalratswahl zu verstehen und nicht gut durchdacht.
Eine Investition in Bildung ist eine Investition in unser aller Zukunft! Über Jahrzehnte hinweg wurde das Hochschulbudget viel zu gering angesetzt trotz steigender Studierendenanzahl! Wir begrüßen die jüngsten Aussagen, dass das Geld für die Universitäten in der Leistungsvereinbarungsperiode 2010 bis 2012 erhöht wird, das ist nicht zuletzt ein Erfolg der AG geführten Bundes ÖH.
Die AktionsGemeinschaft fordert daher, dass der Fahrplan in Richtung 2 % des BIP gestrafft werden, sodass das Ziel wesentlich früher erreicht werden kann und eine qualitativ hochwertige Ausbildung garantiert werden kann!
Ein Hauptkennzeichen für Qualität im Hochschulsystem ist ein gutes Betreuungsverhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden. Die Betreuungsrelation zwischen Lehrenden und Studierenden beträgt derzeit 1 zu 104. Tagtäglich leidet die Qualität im Studium an überfüllten Hörsälen, Problemen mit katastrophalen Anmeldesystemen und langen Wartelisten. Dieser Mangel wurde die letzten Jahre lediglich verwaltet.
Die AktionsGemeinschaft fordert daher, dass ausreichend finanzielle Mittel in die Lehre fließen, um den Studierenden eine angemessene Betreuung in ihrer Ausbildung ermöglicht wird. Weiters fordern wir eineexterne, unabhängige Qualitätssicherungsagentur, die damit beauftragt wird, Lehr- und Vortragstätigkeit von Professorinnen und Professoren zu evaluieren!
Seit Dezember 2007 sind die Studierenden an Fachhochschulen Mitglieder der Österreichischen Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH). Das garantiert den Studierenden an den Österreichischen Fachhochschulen erstmals eine flächendeckende, gesetzlich verankerte Studierendenvertretung. Durch die Integration in die ÖH hat sich im Studienrecht leider noch nicht viel geändert. Die tatsächlichen Mitbestimmungsmöglichkeiten sind sehr spärlich ausgeprägt, im Fachhochschul-Studiengesetz (FHStG) sind kaum Regelungen zur Mitbestimmung vorgesehen.
Die AktionsGemeinschaft fordert daher:
Die AG fordert eine schlagkräftige Vertretung und stärkere Einbindung der PH Studierenden in der Bundesvertretung der Österreichischen Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH). Als erster Schritt wurde die Einrichtung eines eigenen Referates für pädagogische Angelegenheiten bereits von uns erreicht. Somit kann in den Bereichen Service und Beratung besser auf die Bedürfnisse der PH Studierenden eingegangen werden und die ÖH durch Vernetzung und mehr Arbeitskapazität ihre Rolle als Interessenvertretung auch der PH Studierenden ausbauen.
Die AktionsGemeinschaft fordert daher eine einheitliche, moderne und zukunftsweisende Ausbildung für Studierende an den PHs.
Internationale Kompetenz ist gefragt, ganz besonders dann, wenn es darum geht, einen ansprechenden Job zu finden. Sehr gut funktioniert an unseren Universitäten und Fachhochschulen das ERASMUS-Programm. Dennoch übersteigt die Zahl der nachfragenden Studierenden sehr häufig die Zahl der angebotenen Plätze. Dadurch kommen viele Studierende nicht in die Möglichkeit, überhaupt ein Auslandssemester absolvieren zu können, welches in der heutigen Zeit jedoch eine Selbstverständlichkeit sein sollte.
In allen Bereichen herrscht akuter Handlungsbedarf, um der Internationalisierung aus studentischer Sicht ideal begegnen zu können.
Die AktionsGemeinschaft fordert daher: